Beteiligungsgrundsätze

DBI investiert in Biotechnologieunternehmen...

  • die sich auf Unmet medical needs fokussieren, d.h. Krankheiten für die noch immer keine adäquaten Behandlungsmöglichkeiten existieren
  • die einen innovativen Forschungs- und Entwicklungsansatz verfolgen, der Wirkstoffe mit günstigen Erfolgsaussichten in Klinischen Studien hervorbringt
  • deren Wirkstoffkandidaten ein hohes Alleinstellungsmerkmal und Blockbusterpotential besitzen

Ein erfolgreiches Beispiel: Entwicklung einer Antikörper-basierten Therapie gegen septischen Schock

  1. Zunächst wurde das Blut betroffener Patienten untersucht, mit dem Zielein geeignetes Drug Target zu identifizieren, das eine kausale Rolle bei der Entstehung des fatalen septischen Schocks spielt.

  2. Dabei wurde das vasoaktive Hormon Adrenomedullin als vielversprechender Kandidat identifiziert: Die Konzentration von Adrenomedullin im Blut von Personen, die später an einem septischen Schock verstarben, erwies sich als deutlich erhöht. Das weist darauf hin, dass Adrenomedullin eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des septischen Schocks spielt.

  3. Mithilfe eigens entwickelter diagnostischer Assays konnte die klinische Relevanz von Adrenomedullin und seine Eignung als Drug Target bestätigt werden.

  4. Über 100 monoklonale Antikörper wurden generiert, die gegen unterschiedliche Bereiche (Epitope) von Adrenomedullin gerichtetet sind.

  5. Die Adrenomedullin-bindenden Antikörper wurden in präklinischen Tiermodellen auf ihre Wirksamkeit hin getestet, d.h. wie gut sie in der Lage sind, die Sepsis-Mortalität zu reduzieren.

  6. Der humanisierte monoklonale anti-Adrenomedullin Antikörper Adrecizumab erwies sich dabei  als hochwirksam und sicher in präklinischen Studien. Seine Sicherheit und Verträglichkeit konnte in einer Klinischen Phase I Studie an gesunden Probanden bestätigt werden. Adrecizumab wird nun als nächstes bei Patienten mit septischem Schock getestet  (Weiterlesen).

 
 
 

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